Scubaphoto - Unterwasserfotos

Elmar Jünger

Fidschi, offiziell Republik Fidschi, ist ein Inselstaat im Südpazifik nördlich von Neuseeland und östlich von Australien. Fidschi ist seit 1970 unabhängig und seit 1987 eine Republik mit der Hauptstadt Suva auf der Insel Viti Levu. (Quelle: Wikipedia)

Vom 4. - 14. November führte WeDive (https://www.wedive.ch/) eine Gruppenreise nach Fiji durch. Die Reise begann am 31. Oktober und führte über Singapore nach Nadi und zurück. Die Flüge mit Singapore Air (über 12 Stunden) und Fiji Air (über 9 Stunden) waren recht bequem (auch in der Economy class). Das Unterhaltungsangebot ist vielfältig und lässt die Zeit “wie im Flug” vergehen. Die Rückreise in die Schweiz verlief ebenfalls gut, aber mit den notwendigen Aufenthalten auf Fiji (von 8 bis 23 Uhr) und in Singapore (von 05:30 bis 01:30 am nächsten Morgen) war die Reisezeit sehr, sehr lang.

Die Naj’a (https://www.wedive.ch/p28r29/naia.html) ist nicht mehr das neuste Modell, aber auf Taucher ausgerichtet. Die Kompressoren laufen 24 Stunden und sind in den Kabinen hörbar. Die fröhliche und immer sehr hilfsbereite Mannschaft kompensiert aber diese eventuellen Unzulänglichkeiten. Das Essen wird serviert, ist abwechslungsreich und immer ein Leckerbissen. Softdrinks, Kaffee und Tee, sowie Wein zum Nachtessen, Snacks, Wasser und Früchte sind inklusive.

Tauchen:  Unsere Reiseroute führte uns von Lautoka über Samu Reef, Vatu-l-Ra nach Gau, und zurück über Wakaya, Namena, Vuya und Nananu-l-Ra nach Lautoka. Für die Jahreszeit war das Wetter gut. Zwar hatten wir öfters mal einen Regenschauer aber die Temperaturen waren angenehm und der Wellengang nicht zu stark. Die Wassertemperatur betrug durchgehen 28 Grad. Die gesamte Ausrüstung inklusive Fotoapparate werden von der Mannschaft ins Zodiac gebracht. Die 15 Taucher wurden jeweils in 2 Gruppen aufgeteilt und mit den Zodiacs an jeweils verschiedene Tauchplätze gefahren. Sie werden in der Regel nie 2 x betaucht, ausser es wird gewünscht - wie bei uns die “Nigali Passage”, ein Kanal  der ideal für Hai-Begegnungen ist. Die Sichtweiten waren recht unterschiedlich, allerdings meistens mit sehr viel Plankton, was das Fotografieren nicht leichter machte.

Nitrox wird angeboten, aber ist aber leider nicht kostenfrei, was heute auf den meisten Liveaboards “for free” angeboten wird.

Was kann man sehen? Von Grossfisch bis Seepferdchen haben wir alles gesehen. Grau-, Weissspitzen- und Hammerhaie. Barracuda- und Makrelenschwärme, Schaukelfische, Pygmäenseepferdchen,  Prachtschnecken, Seespinnen, Geisterfetzenfische, Gobis, Seenadeln und Kugelfische usw.  Daneben die Weichkorallen, die an einigen Plätzen recht üppig wachsen. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich aufgrund der Angaben auf verschiedenen Internetseiten, deutlich mehr erwartet habe. Dennoch, die Farbenpracht ist überwältigend.

Die Reise hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wer die Mühe der langen Reisezeit nicht scheut, dem ist sie auf jeden Fall zu empfehlen. Danke an Claudia von WeDive und der ganzen Naj’a Crew für die Unterstützung und den guten Service.

Hier noch der Link zum Blog, der von Vanessa und Chad (Cruise Directors der Naj’a) geschrieben wird. https://www.naia.com.fj/blog/neutral-buoyancy-switzerland/

PS: Film und weitere Bilder sind in Bearbeitung und werden in Kürze auf der Homepage veröffentlicht. Bestellungen nehme ich gerne per E-Mail entgegen.

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