Scubaphoto - Unterwasserfotos

Abflug für die Spezial Wal- Makrotour auf der Pindito war am 10. März 2018. Das Abenteuer begann aber bereits im Februar 2017 – nach der Fespo! Besten Dank hier noch speziell an die Pindito, Turtle Foundation und WeDive!

Die Tour beginnt in Sorong, führt über Waigeo, hoch über den Equator nach Wayag,  nach Batanta und endet dann wieder in Sorong. Sie ist also nicht für die «nur»-Taucher ausgelegt, sondern um sich auch für die Tiere und Umwelt (speziell die Wale) informieren zu lassen. Die meisten Wale werden in der Dampier-Strasse bei Batanta gesichtet. (siehe Karte rechts)

Insgesamt konnten wir 11 Nächte auf der legendären Pindito verbringen. Edi Frommenwiler, der Besitzer, war an Bord und gab sein Wissen über die Region, den Reiseablauf, die Unterwasserwelt, sowie einige Anekdoten aus seiner über 27-jährigen Erfahrung weiter. Die Wal-Makro-Tour wurde von Dr. Heike Vester begleitet. Heike hat sich auf das Sozialverhalten und die Bioakustik von Meerestieren spezialisiert. Zu den visuellen Beobachtungen vom Schiff aus, benutzt Heike Hydrophone, um die Wale und Delfine zu orten. Wir suchten die Oberfläche nach «verdächtigen» Anzeichen ab, die uns Heike in verschiedenen interessanten Vorträgen oder in persönlichen Gesprächen gab. Allerdings sind die Tiere unglaublich sensibel und bei der kleinsten Störung (Motorenlärm etc.) tauchen sie ab. Orcas konnten wir keine sichten, dennoch war es uns vergönnt, durch das Glück und das Können von Heike, einige Glücksmomente zu erleben, und Wale aus nächster Nähe beobachten. Etwa Gruppen von Brydewalen an verschiedenen Tagen, oder die aus circa 200 Tieren bestehende Gruppe von Delfinen, oder die Pilotwale.

Der Tagesablauf war geprägt von Flexibilität. Ich glaube, die ersten 5 Tage war kein Tag so verlaufen, wie am Vorabend geplant. Es war sehr spannend. Wir richteten uns nach dem Wetter, dem Wellengang, oder eben auch nach den Walen. Wenn wir welche gesichtet hatten, war kein Gedanke mehr daran Tauchen zu gehen.

Das Tauchen kommt aber überhaupt nicht zu kurz. Drei Tauchgänge waren pro Tag eingeplant und wurden auch eingehalten. Um aufzuzeigen, was es in dieser Region alles zu sehen gibt, ist diese Seite einfach zu klein. Schaut euch einfach die Bilder an, und ihr habt einen  kleinen Überblick, was möglich wäre. Zu erwähnen sind sicher die Begegnungen mit den grossen Mantas, aber natürlich auch die vielen kleinen und kleinsten Meerbewohner, wie Nacktschnecken, Pygmäen-Seepferdchen, oder den grossen Fischschwärmen mit Gelbschwanzfischen, Barracudas, Glasfischen. Die unzähligen Scorpionfische, Teppich-Haie oder die schönen Süsslippen. Auch die imposanten Büffelkopf-Papageienfische oder einfach die enorm grossen Fächer- oder Weichkorallen. Orang-Utan-Krabben und erstaunlich viele Fangschreckenkrebse konnten wir in Ruhe beobachten. Oder auch die Unterwasserlandschaften, die sonst selten auf dieser Welt in dieser Farbenpracht zu sehen sind.

Am 23. März 2018 ging die Tour leider zu Ende und wir mussten uns von der Crew der Pindito verabschieden. Das Fest am Vorabend, mit Musik, ging bis spät in die Nacht. Es war eine tolle Reise, die die Erwartungen voll erfüllte.

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